Mär

17

Schriftwechsel am Bau – kurz, richtig und rechtssicher Ansprüche sichern oder abwehren

17.03.22   09:00 - 16:00 Uhr  DresdenR21

Zielstellung

Wie Sie richtig, kurz und präzise den notwendigen Schriftwechsel am Bau führen. Der Bauleiter muss nicht nur baufachlich richtig und technisch versiert für die Lösung der Bauaufgabe sorgen, sondern auch mit den Baubeteiligten rechtswirksam kommunizieren. Fehler wirken sich meist erst spät aus, sind dann aber im Regelfall nicht mehr umkehrbar.

Die Teilnehmer lernen, wie sie notwendige und nützliche Erklärungen, Schreiben, Aufforderungen an die Baubeteiligten (Auftraggeber, Auftragnehmer, Nachunternehmer, Architekten, SiGE-Koordinatoren, Behördenvertreter) rechtssicher abgeben. Anhand typischer Praxisbeispiele wird dargestellt, wann das „gesprochene Wort" reicht und wann ein Schreiben - kurz und bündig - notwendig ist.

Behandelt werden die Anforderungen an Formulierungen wie z. B. in Bautagesberichten, Bauprotokollen, Stundenlohnzetteln, Nachtrags- und Bedenkenanmeldungen, Behinderungsanzeigen, Abnahmeverlangen und Mängelanzeigen. Dabei wird auch auf Kommunikationstaktiken im Umgang mit „schwierigen" Partnern auf der Baustelle eingegangen.

Inhalt

  • Vertragsverhältnisse am Bau
  • Erklärender und Erklärungsempfänger
  • Formerfordernisse und Formempfehlungen mit Mustertexten
  • richtiger Inhalt der notwendigen Erklärungen
  • Bedenkenanmeldung und Reaktion auf Schweigen, Ablehnung und Zustimmung des AG
  • Behinderungsan- und -abmeldung
  • bauablaufbezogene Darstellung von Störungen (Bauzeitnachtrag)
  • Nachtragsanmeldung und -aufstellung
  • Frist- und Nachfristsetzungen
  • Abnahmeverlangen und -verweigerung
  • Mangelrügen und Mangelbeseitigungsanzeige
  • Bauprotokolle
  • Bautagesberichte
  • Rapportzettel/Stundenlohnzettel
  • kaufmännische Bestätigungsschreiben

Teilnehmerkreis

junge Bauingenieure, Bauleiter und bauleitendes Personal sowie Techniker und Poliere mit Bauleitungsfunktionen