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Baustellen- und Nachtragsmanagement für Poliere – Verluste vermeiden durch vertragskonformes Verhalten der Poliere

27.01.23   09:00 - 16:00 Uhr  LeipzigR13

Zielstellung

Der Polier besetzt als Führungskraft eine Schlüsselposition bei der Bauausführung. Niemand auf der Baustelle kennt Art und Umfang der ausgeführten Leistung und die Ausführungsbedingungen besser als er. Er trägt eine hohe Kostenverantwortung für die Arbeiten auf der Baustelle und muss wissen, welche Leistungen "nachtragsfähig" sind.
 
Ziel des Baustellen- und Nachtragsmanagementes ist eine Optimierung des Bauablaufes, das Erkennen von Problempotentialen sowie schnelles und rechtlich „korrektes" reagieren bei Störungen des Bauablaufes. Dazu ist die vertraglich geschuldete Leistung (Bau-Soll) unter Berücksichtigung der individuellen Realisierungsbedingungen fortwährend mit der tatsächlich ausgeführten Leistung (Bau-Ist) zu vergleichen. Hier setzt die Bedeutung einer zeitnahen und vollständigen Dokumentation am Ort des Geschehens durch denjenigen, der die ausgeführte Leistung am besten kennt, an den Polier.
 
Im Seminar wird den Polieren vermittelt, welche Bedeutung das Baustellen- und Nachtragsmanagement für das Projektergebnis und damit für den Erfolg ihres Unternehmens hat. Es wird aufgezeigt, wie und warum Poliere dazu einen wichtigen Beitrag leisten können.

Inhalt

  • Was ist Baustellen- und Nachtragsmanagement?
  • Anspruchsgrundlagen für die Durchsetzung von Nachträgen                  
  • das Bau-Soll als Maßstab für Nachträge und Mängelansprüche
  • Verteilung der Aufgaben im Baustellen- und Nachtragsmanagement
  • Konfliktpotential aus Bauablaufstörungen und deren finanziellen Auswirkungen
  • Nachweiserfordernisse und Informationsfluss für die Nachtragsdurchsetzung
  • Welche Instrumente setzt der Polier ein und was ist wie zu dokumentieren?
  • zielgerichtete Kommunikation mit Architekten und Bauherren

Teilnehmerkreis

Poliere und Werkpoliere aus Bauunternehmen