Nov
24
11118
<p><strong>09:00 Begrüßung und Moderation</strong></p>
<p>Dipl.-Ing. Ulrich Werner MBA, Bauakademie Sachsen</p>
<p><strong>09:05 Vermeidung von Schäden im zeitgenössischen, mehrgeschossigen Massivholzbau am Beispiel eines Bürogebäudes in Holzhybridbauweise in Dresden</strong></p>
<ul>
<li>Feuchteschutz: Besondere Herausforderungen im Umgang mit Feuchte - konzeptionelle Lösungsansätze</li>
<li>Tragwerksplanung: Tragfähige Lösungen im Zusammenspiel von Planenden und Ausführenden </li>
<li>Brandschutz: Zwischen Zulassung und Zulässigkeit </li>
<li>Schallschutz: Die Schwierigkeit der Leichtigkeit des Holzes</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. Architekt THOMAS KANTHAK, RKA Architekten Ammon & Kanthak PartGmbB</p>
<p><strong>09:50 Holzschutztechnische Herausforderungen in der Altbausanierung</strong></p>
<ul>
<li>Gefahrenpotentiale</li>
<li>Bekämpfungsstrategien</li>
<li>Beispiele aus der Praxis</li>
</ul>
<p>Dr.-Ing. Tilo Haustein, Sachverständigenbüro Haustein</p>
<p><strong>10:35 Kaffeepause</strong></p>
<p><strong>11:00 Innendämmung - Bauphysikalische Problemstellungen und Lösungen</strong></p>
<ul>
<li>Bauphysikalische Anforderungen</li>
<li>Innendämmung auf massiven Außenwänden </li>
<li>Innendämmung auf Fachwerkaußenwänden</li>
</ul>
<p>Prof. Dipl.-Ing. Rainer Pohlenz, ifas - Institut für akustische Signalanalyse</p>
<p><strong>12:30 Mittagspause</strong></p>
<p><strong>13:30 Fenster und Türen – Fehler bei Planung, Ausschreibung und Einbau vermeiden</strong></p>
<ul>
<li>Besonderheiten der Altbausanierung</li>
<li>Planungsseitige Aspekte</li>
<li>Hinweise zur Produktauswahl und Ausführung</li>
<li>Zu beachtende Normen und Richtlinien (ZTV, eTB u.a.)</li>
<li>Die Werkstatt- und Montageplanung, Prüfpflichten und Freigaben</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. (FH) Frank GÖHLER, Sachverständigenbüro Göhler</p>
<p><strong>14:15 Schadstoffe erkennen, Risiken minimieren: Das Schadstoffkataster in der Praxis</strong></p>
<ul>
<li>Gesetzliche und untergesetzliche Regelungen</li>
<li>Die wichtigsten Schadstoffe, Herkunft und Verortung</li>
<li>Arbeitsschutz beim Umgang mit Schadstoffen</li>
<li>Erkundungskonzepte, Sanierungsmethoden</li>
<li>Kontrollmessungen, Chancen und Risiken</li>
</ul>
<p>Martin Stierstorfer, IFB Eigenschenk GmbH</p>
<p><strong>15:00 Kaffeepause</strong></p>
<p><strong>15:30 Gebäudetyp E – kostengünstig Bauen </strong></p>
<ul>
<li>Was bedeutet Gebäudetyp E?</li>
<li>Wie erfolgte die Einführung in den Landesbauordnungen?</li>
<li>Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die Altbausanierung?</li>
<li>Umbauparagraph § 51a MBO</li>
</ul>
<p>Andrea Sippel, Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung</p>
<p><strong>15:55 Gebäudetyp E – Schutzziele erreichen statt Standards erfüllen</strong></p>
<ul>
<li>Komfortnormen - was muss ein Gebäude wirklich leisten?</li>
<li>Anerkannte Regeln der Technik – Mindeststandard, gewohnter Standard oder Komfort?</li>
<li>Abweichen vom Standard – sicher, einfach und wirtschaftlich planen</li>
</ul>
<p>Wolfram Behr, Behr Ingenieure GmbH</p>
<p><strong>16:20 Haftung für Baumängel vermeiden</strong></p>
<ul>
<li>Haftungsfalle bei unklaren Begriffen oder fehlenden Regelungen zur Beschaffenheit des Bauwerks. Die Einhaltung welcher Regeln schulden Bauunternehmer und Planer?
<ul>
<li>Allgemein anerkannte Regeln der Technik</li>
<li>Stand der Technik</li>
<li>anerkannte Regeln der Technik</li>
<li>üblichen Standard</li>
<li>DIN-Normen?</li>
</ul>
</li>
<li>Was gilt, wenn nichts ausdrücklich im Vertrag geregelt ist?</li>
<li>Prüf- und Hinweispflichten bei Angebotsprüfung, Angebotserstellung und nach Vertragsschluss
<ul>
<li>Exkurs: Reicht ein Hinweis auf „Gebäudetyp-E?“</li>
</ul>
</li>
<li>Zeitpunkt, Form, Inhalt und Umfang einer rechtssicheren Bedenkenanzeige?</li>
<li>Wie ist bei Zurückweisung der Bedenken zu reagieren, wann darf der Auftragnehmer die Leistung einstellen?</li>
<li>Haftung ohne Verschulden bei unterlassener Bedenkenanzeige</li>
</ul>
<p>RA Helge Rübartsch, Rübartsch Rechtsanwälte</p>
<p><strong>17:05 Diskussion/Ende</strong></p>
<p>Der unsanierte Gebäudebestand stellt Bauherren, Architekten, Planer, Bauunternehmer und weitere Projektbeteiligte vor erhebliche technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Zugleich bieten Sanierung, Umnutzung und Nachverdichtung bestehender Gebäude ein großes Potenzial, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und vorhandene Bausubstanz weiterzuentwickeln. Die damit verbundenen Projekte erfordern eine sorgfältige Planung, eine frühzeitige Abstimmung der Beteiligten sowie einen sicheren Umgang mit technischen und rechtlichen Risiken.</p>
<p>Die Fachtagung zeigt anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie Schäden im Neubau und in der Sanierung vermieden werden können. Behandelt werden unter anderem die besonderen Anforderungen des mehrgeschossigen Holz- und Holzhybridbaus, der Holzschutz in der Altbausanierung, die bauphysikalischen Fragestellungen der Innendämmung, die Planung und Montage von Fenstern und Türen sowie die Erkundung und Sanierung schadstoffbelasteter Bauteile.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebäudetyp E. Dabei werden die technischen, bauordnungsrechtlichen und haftungsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer einfacheren und kostengünstigeren Planung und Ausführung – insbesondere bei der Altbausanierung – erläutert. Ergänzend werden Fragen zu Schutzzielen, anerkannten Regeln der Technik sowie zu Prüf-, Hinweis- und Haftungspflichten behandelt.</p>
<p>Die Fachtagung richtet sich an Architekten und Planer, Bauüberwacher, Bausachverständige, Bau- und Projektleiter, Bauhandwerksmeister sowie Bautechniker, die mit der Sanierung, Umnutzung oder Weiterentwicklung bestehender Gebäude befasst sind. Ziel ist es, den Teilnehmern praxisorientierte Kenntnisse und mehr Handlungssicherheit bei der Planung, Ausführung und Überwachung entsprechender Bauvorhaben zu vermitteln sowie den fachübergreifenden Dialog zwischen allen Beteiligten zu fördern.</p>
Jan
28
11119
<p><strong>28. Januar 2027 - Programm</strong></p>
<table class="fachtagung">
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p><strong>Moderation</strong><br />
Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, HTWK Leipzig</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>10:00</td>
<td>
<p><strong>Begrüßung</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>10:05</p>
</td>
<td>
<p><strong>Schadensfälle oder andere Themen</strong><br />
Thomas Hecht, CDM Smith SE</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>10:50</p>
</td>
<td>
<p><strong>Optimierung der Gründungen von Lärmschutzwänden und Ihre Risiken bei der baulichen und vertraglichen Umsetzung</strong></p>
<ul>
<li>Zulassung von Nebenangeboten bei Gründungen von LSW</li>
<li>Bauvertragliche Würdigung der Nebenangebote</li>
<li>Umgang mit Mängeln im Zuge der Bauausführung von Nebenangeboten und deren Beseitigung</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. Thomas Hörl, Autobahn GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>11:15</p>
</td>
<td>
<p><strong>Ökologisches Großprojekt Großgaserei in Magdeburg-Rothensee</strong></p>
<ul>
<li>Herstellung der Einphasendichtwände</li>
<li>Ersatzneubau der Spundwände</li>
<li>Düsenstrahlverfahren in den Übergangsbereichen</li>
<li>Erläuterung des Betriebs der Grundwasserreinigung und des bisherigen Sanierungserfolges</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. Michael Heymann, Berger Grundbautechnik GmbH<br />
Dipl.-Ing. Birk Kröber, Co-Autor, GGU mbH, Magdeburg</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>12:05</p>
</td>
<td>
<p><strong>Mittagspause<br />
<br />
Moderation</strong><br />
Dipl.-Ing.(BA) Alexander Mühl, CDM Smith SE</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>13:30</p>
</td>
<td>
<p><strong>HOCHBAHN Linie U5 Ost: Bauweise, Innovationen und Nachhaltigkeit</strong></p>
<ul>
<li>Heterogener Baugrund mit hohen Grundwasserständen</li>
<li>Tiefe Baugruben in Vorbereitung der geschlossenen Bauweise</li>
<li>Innovationen u.a. mit Nebenangeboten, Value Engineering</li>
<li>Nachhaltigkeit beim Bau und mit der Mobilitätswende</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. Johannes Kirstein, HOCHBAHN U5 Projekt GmbH, Hamburg</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>13:55</p>
</td>
<td>
<p><strong>Ertüchtigung der unterirdischen Gründungsbrücke über den Kolk am Pergamonmuseum in Berlin für das 21. Jahrhundert</strong></p>
<ul>
<li>Beschreibung der besonderen Gründungssituation und der geplanten Maßnahmen</li>
<li>Auswertung des Echtzeitmonitorings der Verformungen</li>
<li>Anpassung der Planung und der Verfahrenstechnik während der Bauausführung</li>
</ul>
<p>Dr.-Ing. Fabian Remspecher, Dipl.-Ing Josef Patron, GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>14:20</p>
</td>
<td>
<p><strong>Nachgründungen von Bestandsbauwerken: Geotechnische Risiken, Verfahren und Praxisbeispiele</strong></p>
<ul>
<li>Ausgangssituationen und Anlässe von Nachgründungen</li>
<li>Baugrundrisiken / Geotechnische Erkundung im Bestand</li>
<li>Entwicklung und Beurteilung von Konzepten</li>
<li>Bewertung der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit</li>
<li>Betrachtung von Setzungsverläufen</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. (FH) André Koletzko und Dipl.-Ing. Tilo Weber, Baugrund Dresden Ingenieurgesellschaft mbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>14:45</p>
</td>
<td>
<p><strong>Leipzig 416 – Eutritzscher Freiladebahnhof</strong><br />
Tilo Schröder, Kafril Bau GmbH<br />
Holger W. Tschense, Bm a.D., GF T&T business consulting GmbH & Co.KG</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>15:10</p>
</td>
<td>
<p><strong>Kaffeepause<br />
<br />
Moderation</strong><br />
Dipl.-Ing. Almuth Große, GuD Geotechnik und Umweltgeologie GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>15:40</p>
</td>
<td>
<p><strong>Stadthafen Leipzig - Herausforderungen und Lösungen beim Bau auf einem innerstädtischen Altlastenstandort</strong></p>
<ul>
<li>Kampfmittelsondierung und Abtrag der Altlastenverdachtsflächen</li>
<li>Herstellung Fangedamm im Elstermühlgraben</li>
<li>Herstellung Bohrpfahlgründungen</li>
<li>Rückbau Bestandsfundamente bis unter die Gewässersohle</li>
<li>Herstellung Dichtungssystem einschließlich Anschluss an Bohrpfahlwand</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. Cora Neikes, KUBENS Ingenieurgesellschaft mbH<br />
Co-Autoren: Dipl.-Ing. Ina Löbel, Stadt Leipzig und M. Sc. Dipl.-Ing. (FH) Aimo Trepte, KUBENS Ingenieurgesellschaft mbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>16:05</td>
<td>
<p><strong>Südostlink</strong><br />
Georg Breitsprecher, CDM Smith SE</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>16:30</td>
<td>
<p><strong>Untersuchungen im Kontext der Rekultivierung von Tagebauen im Rheinischen Revier: Seeböschungen unter Erdbebenbeanspruchung und Windenergieanlagen auf jungen Tagebaukippen</strong></p>
<ul>
<li>Lastfall Erdbeben beim Nachweis der Standsicherheit der Böschungen geplanter Tagebauseen im Rheinischen Revier</li>
<li>Elementversuche zum Verflüssigungswiderstand der Kippenböden, numerische Simulationen und Modellversuche an Böschungen</li>
<li>Errichtung von Windenergieanlagen (WEA) auf rekultivierten Tagebauflächen</li>
<li>Feldversuch, begleitende Laboruntersuchungen und numerische Setzungsprognosen</li>
</ul>
<p>Prof. Dr.-Ing. habil. Torsten Wichtmann, Ruhr-Universität Bochum<br />
Paul Raabe, RWE Power AG</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>17:00 </td>
<td>
<p><strong>Bewertung der Vulnerabilität von Böden gegenüber klimabedingten Schrumpfprozessen mithilfe optisch bestimmter Schrumpfkurven</strong></p>
<ul>
<li>Extremwetterereignissen als Treiber von feucht-trocken Zyklen</li>
<li>Methoden zur Beschreibung von Schrumpfungsereignissen und ihre Grenzen</li>
<li>Neue optische Verfahren zur automatisierten Erfassung der Schrumpfkurve</li>
</ul>
<p>M.Sc. Lorenz Spillecke, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>17:25</p>
</td>
<td>
<p><strong>Schlusswort</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>18:30</p>
</td>
<td>
<p><strong>Abendveranstaltung</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p><strong>Mit Gürtel und Hosenträger oder klarem Verstand Risiken begegnen</strong></p>
<ul>
<li>Subjektive Risikobewertung</li>
<li>Geschichtliche Entwicklung von Risiken und des Risikoexport</li>
<li>Risikoparameter: Mortalität, F-N-Kurven, Verlorene Lebensjahre</li>
<li>Übergeordnete Entwicklungen</li>
</ul>
<p>Prof. Dr. Dirk Proske, Berner Fachhochschule</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>29. Januar 2027 - Programm</strong></p>
<table class="fachtagung">
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p><strong>Moderation</strong><br />
Dipl.-Ing. Jens Poßecker, ehemals Implenia Spezialtiefbau GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>09:00</p>
</td>
<td>
<p><strong>Teilsicherheitsbeiwerte vs. Versagenswahrscheinlichkeiten – Möglichkeiten und Grenzen der praktischen Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Verfahren</strong></p>
<ul>
<li>Begriffsdefinitionen, methodische Vorgehensweise und Nachweisführung</li>
<li>Ursachen und Erfassung von Unsicherheiten</li>
<li>Typische Anwendungsfelder</li>
<li>Bewertung und Kommunikation der unterschiedlichen Nachweisformate</li>
</ul>
<p>Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny, M.Sc. Andra Ebener, Universität Siegen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>09:45</p>
</td>
<td>
<p><strong>Technologien zur Boden- und Grundwassersanierung – Möglichkeiten, Grenzen und aktuelle Entwicklungen</strong></p>
<ul>
<li>etablierte und innovative Verfahren zur Sanierung von Boden- und Grundwasserverunreinigungen</li>
<li>Sanierungstechnologien in Abhängigkeit von Schadstoffen, Standortbedingungen und Sanierungszielen</li>
<li>Praxisbeispiele zu Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle von Sanierungsmaßnahmen</li>
<li>aktuelle Trends bezüglich In-situ-Sanierung und Nachhaltigkeit</li>
</ul>
<p>Dr. Karsten Menschner, CDM Smith SE</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>10:10</p>
</td>
<td>
<p><strong>Altlastensanierung Friedrich-Bosse-Straße in Leipzig mit Spezialtiefbaubezug</strong><br />
Dipl.-Geol. Thomas Lawrenz, Hubert Beyer Umwelt Consult GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>10:35</p>
</td>
<td>
<p><strong>Stadtquartier Lößniger Straße, Sanierung der Altlastenverdachtsfläche Bauchemie Leipzig</strong></p>
<ul>
<li>Projektüberblick</li>
<li>Ausgeführte Untersuchungen und Planung der Sanierung</li>
<li>Ausführung der Sanierung</li>
</ul>
<p>M.Sc. Robert Ries, Dipl.-Geol. Eva Klein, GuD Geotechnik und Umweltgeologie GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>11:00</p>
</td>
<td>
<p><strong>Kaffeepause</strong><br />
<br />
<strong>Moderation</strong><br />
Dipl.-Ing. Björn Adam, AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>11:30</p>
</td>
<td>
<p><strong>Die Baugrunduntersuchung im Kontext des Baugrundmodells</strong></p>
<ul>
<li>Qualität der Erkundung</li>
<li>Die Entwicklung des Baugrundmodells</li>
<li>Potentiale und Chancen</li>
</ul>
<p>Prof. Dr.-Ing. Robert-B. Wudtke, Hochschule Nordhausen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<p>11:55</p>
</td>
<td>
<p><strong>Umgang mit länderspezifischen Besonderheiten aus technischer und rechtlicher Sicht am Beispiel von Pfahlgründungen</strong></p>
<ul>
<li>Erforderliche Festlegungen in der Planung</li>
<li>Abweichungen in der Ausschreibung und Bauausführung</li>
<li>Nachweispflichten</li>
</ul>
<p>Dipl.-Ing. (FH) Sikko Doornbos, Delta Geoconsult</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>12:20</td>
<td>
<p><strong>Recht haben und Recht bekommen: Kosten eines Rechtsstreites über die Vertragsauslegung am Beispiel eines Großbauvorhabens (Autobahndreieck) zur Lieferung von „grobkörnigem Boden“</strong></p>
<ul>
<li>Streitfall: Ist RC-angereicherter Boden vertragsgerechter „grobkörniger Boden“?</li>
<li>Gibt es einen Widerspruch zwischen TL-BuB E-StB 20/23 und Europanorm? Was gilt?</li>
<li>Kosten des Rechtsstreits: 2 mal vom Landgericht zum OLG und zurück. Wann lohnt sich ein Gerichtsprozess?</li>
<li>Alternative Streiteilegung. Mediation, Schiedsverfahren, Schiedsgericht. Alles besser als der Rechtsweg zum Gericht?</li>
</ul>
<p>RA Helge Rübartsch, Rübartsch Rechtsanwälte</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>13:10</td>
<td><strong>Schlusswort / Ende</strong></td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die 22. Erdbaufachtagung zeigt anhand aktueller Großprojekte, Sanierungsvorhaben und Forschungsergebnisse, wie Baugrundrisiken erkannt, bewertet und beherrscht werden können. Der Umgang mit diesen Risiken bildet das Leitthema der Tagung.</p>
<p>Sie widmet sich anspruchsvollen Gründungssituationen und vermittelt, wie bei heterogenem Baugrund, hohen Grundwasserständen und angrenzender Bestandsbebauung sicher gegründet werden kann. Zudem wird der Umgang mit Altlasten sowie Boden- und Grundwasserverunreinigungen behandelt und gezeigt, wie belastete innerstädtische Flächen wieder nutzbar werden. Darüber hinaus wird anhand von Beispielen aufgezeigt, was Sicherheitskonzepte, Baugrundmodell und Baugrunderkundung leisten können und wo ihre Grenzen liegen. Auch Fragestellungen aus Klimawandel und Energiewende werden aufgegriffen. Bauvertragsrechtliche Aspekte runden traditionell die Themenvielfalt des Tagesprogramms ab. Der Vortrag im Rahmen des Abendprogramms zur subjektiven und objektiven Risikobewertung stellt das Leitthema schließlich in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang.</p>
<p>Die Fachtagung richtet sich an Bauherren, Planer, Ausführende und Mitarbeiter aus Hochschulen und Universitäten und möchte den fachübergreifenden Dialog zwischen allen Beteiligten in den Diskussionen, im Rahmen der tagungsbegleitenden Fachausstellung und bei der traditionellen Abendveranstaltung befördern.</p>
Mär
04
11187Fachtagung
Leipzig
/ alternativ Online
11187
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="1" class="fachtagung">
<tbody>
<tr>
<td> </td>
<td>
<p><strong>Moderation</strong></p>
<p>Prof. Jörg Rossbach, ehemals HTWK Leipzig</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>09:00</td>
<td><strong>Begrüßung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>09:05</td>
<td>
<p><strong>Aktuelle Rechtsprechung zu Nachträgen</strong></p>
<ul>
<li>Auftraggeber teilt externe Gründe für Baustopp mit – entgeltpflichtige Nachtragsanordnung oder nur Wissensmitteilung?</li>
<li>Notwendige Vorbehalte im Nachtragsangebot:
<ul>
<li>Kein Nachtrag zum Nachtrag</li>
<li>Wer trägt die Kosten der Nachtragserstellung?</li>
<li>Dauerbrenner konkrete bauablaufbezogene Darstellung</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>RA Helge Rübartsch, Rübartsch Rechtsanwälte</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>09:50</td>
<td>
<p><strong>Gemeinkosten (BGK, AGK, WuG) - Kalkulation, Fortschreibung und Ausgleichberechnung</strong></p>
<ul>
<li>Methoden der Kalkulation der Gemeinkosten</li>
<li>Fortschreibung von BGK, AGK, WuG bei Vertragsänderung</li>
<li>Gemeinkostenausgleichsberechnung</li>
<li>Empfehlungen für die Angebots- und Nachtragskalkulation</li>
</ul>
<p>Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Jens Otto, Technische Universität Dresden</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>10:35 </td>
<td><strong>Kaffeepause</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>11:00</td>
<td>
<p><strong>Abrechnung der Bauleistung, aber richtig!</strong></p>
<ul>
<li>Abschlagsrechnung</li>
<li>Durchgriffsfälligkeit der Rechnung des NU</li>
<li>Teilschlussrechnung</li>
<li>Schlussrechnung</li>
<li>Nachforderungen nach Schlussrechnung</li>
<li>Ewigkeitsthema: Prüfbarkeit der Schlussrechnung</li>
<li>Unwirksame Abrechnungsklauseln in AGB des Auftraggebers</li>
<li>Fälligkeit</li>
<li>Abzüge (Skonto, Umlagekosten, Vertragsstrafe)</li>
</ul>
<p>RA Helge Rübartsch, Rübartsch Rechtsanwälte</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>11:45</td>
<td>
<p><strong>IT-Strukturen, digitale Kompetenzen und Softwarelösungen zur effizienten Gestaltung von Baustellen unter Einsatz von KI</strong></p>
<ul>
<li>Cloud versus On-Premise</li>
<li>Tendenzen in der Softwareentwicklung</li>
<li>KI - sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, Potentiale und Risiken</li>
<li>Essenzielle und wünschenswerte Fähigkeiten der Mitarbeiter</li>
</ul>
<p>Rainer Dirk Ebersbach, VIA IMC GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>12:30</td>
<td>
<p><strong>Mittagspause</strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>13:30</td>
<td>
<p><strong>Untersuchungen vor Baubeginn und Übergabe des Baufeldes aus rechtlicher Sicht</strong></p>
<ul>
<li>Bauherrenobliegenheiten und deren Delegierungsmöglichkeiten</li>
<li>Erforderliche Vorleistungen</li>
<li>Medien im Baugrund</li>
<li>dokumentationen</li>
<li>das Baugrundrisiko</li>
<li>die Beweissicherung</li>
</ul>
<p>RA Helge Rübartsch, Rübartsch Rechtsanwälte</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>14:15</td>
<td>
<p><strong>Kampfmittelsicherheit herstellen</strong></p>
<ul>
<li>Pflichten des Bauherrn und der Projektbeteiligten</li>
<li>Kampfmittelerkundung, Verfahren, Umfang, Kosten</li>
<li>Gutachten</li>
</ul>
<p>Markus Fricke, Dresdner Sprengschule</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>14:45</td>
<td><strong>Kaffeepause</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>15:15</td>
<td>
<p><strong>Wirtschaftliche Entwässerung von Baugruben</strong></p>
<ul>
<li>Möglichkeiten der Baugrubenentwässerung</li>
<li>Kritische Wege und Kosten</li>
<li>Hinweise zur Wasserhaltung in der Entwurfs- und Genehmigungsphase</li>
<li>Hinweise zur Wasserhaltung in der Ausführungsphase</li>
</ul>
<p>Dr. Stefan Ebneth, Koop Wasserbau GmbH</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>16:00</td>
<td>
<p><strong>5 Ebenen der Führung</strong></p>
<ul>
<li>das John C. Maxwell Modell</li>
<li>durch Führung echte Wirksamkeit erlangen</li>
<li>systematischer Aufbau von Macht und Einfluss</li>
<li>Leistung multiplizieren</li>
<li>Entwicklung einer nachhaltigen Führungskultur</li>
</ul>
<p>Titus Lindl, Wegvisor</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td>16:45</td>
<td><strong>Schlusswort/Ende</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p>Bauprojekte werden heute an vielen Stellen zugleich entschieden: bei den Verträgen, den Kosten, der Technik, der Digitalisierung und der Führung. All diesen Aspekten widmet sich der Bauleitertag 2027. Er möchte insbesondere den Austausch zwischen Bauleitern und Bauüberwachern fördern und Verständnis für die jeweils andere Position sowie einen konstruktiven Umgang damit vermitteln.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen dabei die rechtssichere Durchsetzung von Nachträgen auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung, die Kalkulation und Fortschreibung der Gemeinkosten (BGK, AGK, WuG) sowie die prüfbare und fristgerechte Abrechnung bis zur Schlussrechnung. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Risiken vor Baubeginn. Dazu gehören die Obliegenheiten des Bauherrn, das Baugrundrisiko, die Beweissicherung und die Kampfmittelerkundung. Behandelt werden außerdem die wirtschaftliche Planung der Baugrubenentwässerung und der sinnvolle Einsatz von IT und KI auf der Baustelle. Im traditionell unterhaltsamen Schlussvortrag geht es um Führung nach dem 5-Ebenen-Modell von John C. Maxwell.</p>
<p>Die Teilnehmer lernen, Ansprüche zu sichern und zu bewerten, Kosten nachvollziehbar zu kalkulieren, Fehler in Vertrag und Abrechnung zu vermeiden und Risiken frühzeitig zu erkennen. Mit konkreten Empfehlungen führen sie ihre Baustellen und Teams anschließend wirtschaftlich und erfolgreich.</p>
<p>Wer die Vorträge nicht vor Ort verfolgen kann oder möchte, kann auch per Videostream am Bauleitertag teilnehmen.</p>
Apr
12
10939
<p>• Aktuelles zum Eurocode 2<br />
• Betonieren bei sommerlichen Temperaturen<br />
• Verformung und Rissbildung<br />
• Bewehrungsmonitoring<br />
• Aktuelle Schadensfälle<br />
• Aktuelles zu Parkhäusern und Tiefgaragen <br />
</p>
<p>Als jährlicher Höhepunkt im Weiterbildungsangebot des Betonzentrums Dresden und der Bauakademie Sachsen findet in diesem Jahr der nunmehr 21. Dresdner Betontag statt.</p>
<p>Dieser wird gemeinsam mit dem Institut für Baustoffe an der Technischen Universität Dresden, dem InformationsZentrum Beton GmbH, dem Verband Deutscher Betoningenieure sowie der<br />
Bauakademie Sachsen organisiert und widmet sich den Neuigkeiten des Betonbaus. Wie in den vergangenen Jahren tragen ausgewiesene<br />
Referenten zu den jeweiligen Fachthemen vor und stellen ihre Manuskripte im Tagungsband zur Verfügung.<br />
Die Fachtagung richtet sich an Planungsbüros, Bauunternehmen, Ingenieure und Konstrukteure sowie alle Personen, die sich inhaltlich<br />
und praxisorientiert mit dem Betonbau auseinandersetzen möchten.</p>