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Die durchdachte Kalkulation und deren Dokumentation (Urkalkulation) - Schwerpunkt Tief-/Straßen- und Kanalbau

03.03.23   09:00 - 15:00 Uhr  LeipzigM18

Zielstellung

Selten werden Bauvorhaben genauso ausgeführt wie geplant. Basis für die geänderten Kosten ist eine nachvollziehbare Urkalkulation. Diese und die späteren Nachtragskalkulationen führen regelmäßig zu Meinungsverschiedenheiten zwischen AG und AN.  Daher ist es wichtig, diese Kalkulation bereits im Angebotsstadium prüffähig und schlüssig zu dokumentieren. Gerade im Bereich Tiefbau gilt es die berechtigen Kalkulationsannahmen eindeutig zu dokumentieren.

Ziel ist es, den Seminarteilnehmern eine eindeutige Dokumentation aller Kalkulationseckdaten aufzuzeigen. Weiterhin ist es wichtig, die berechtigten Annahmen aus dem Vertragswerk (Baubeschreibung, Vorbemerkung, Leistungsverzeichnis, BVB, ZVB) fachgrecht zu interpretieren.

Anhand verschiedener Beispiele wird der Zusammenhang zwischen Vertrag und der VOB eingehend erörtert. Zusammenhänge zu AGB-widrigen Formulierungen werden ebenso aufgezeigt.

Inhalt

  • Einführung VOB/A § 7 Leistungsbeschreibung
  • Ausschreibungsunterlagen
  • Arbeitsvorbereitung
  • Soll-Bauzeitenplan
  • Kostenarten Lohn, Gerät, Material, NU
  • Ursache und Wirkung vom Faktor Zeit
  • Leistung/Einheit
  • Kalkulationsschlussblatt / EFB - Blatt
  • Kalkulation mit Herz (Die berechtigte kalkulatorische Annahme)
  • Nachtrag
  • Behinderung
  • individuelle Fragen und Diskussion 

Teilnehmerkreis

Geschäftsführer, Niederlassungs- und Projektleiter von Auftragnehmern und Auftraggebern, Architekten, Bauingenieure, Bauunternehmer, Bauleiter, Bauüberwacher, Kalkulatoren, Handwerker und auch interessierte Berater