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Gefahr durch Radon! - Handlungshinweise für Planer und Ausführende

02.12.21   08:00 - 15:30 Uhr  DresdenT12

Zielstellung

Hinweis: Die Veranstaltung wird coronabedingt eventuell teilweise oder ganz online durchgeführt. Nähere Informationen erhalten Sie zeitnah vor dem Beginn.

Die Richtlinie 2013/59/EURATOM des Rates vom 05.12.2013 zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen wurde 2018 in nationales Recht umgesetzt. Damit wurde erstmalig im nationalen Strahlenschutzrecht der Schutz der Gebäudenutzer vor Radon in Gebäuden verankert - Radonkonzentrationen in bestehenden Gebäuden sollen vermindert und neue Gebäude so errichtet werden, dass ein Radonzutritt mit baulichen Maßnahmen unterbunden wird. Die gesamte Wertschöpfungskette Bau ist von der EURATOM-Richtlinie vielfältig betroffen. Daher müssen Wirtschaft, Wissenschaft und Investoren die neue Radonrichtlinie beachten. Von sehr großer Bedeutung wird die Vereinbarkeit von korrektiven Maßnahmen im Radonschutz und energetischer Sanierung sein. Ein kohärentes, vorausschauendes und abgestimmtes Vorgehen muss beides gewährleisten, so dass erneute Sanierungsmaßnahmen vermieden werden.

Nach einer kurzen Erläuterung der Gefahr des Radongases in Gebäuden und deren Folgen für den Menschen werden bauliche Möglichkeiten für die Bauwirtschaft aufgezeigt. Die praktischen Beispiele reichen vom präventivem Charakter im Neubau bis zu konkreten Sanierungsmaßnahmen im Altbau. Für Planer und ausführende Unternehmen sind sie somit gleichermaßen informativ anzusehen. Im Seminar werden praktische Lösungsansätze zur Einhaltung der neuen Radon-Richtwerte aufgezeigt und erfolgreiche Reduzierungsmaßnahmen der Radonkonzentration zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden bei Personen vorgestellt.

Inhalt

  • Radon - stoffliche Besonderheiten
  • bisherige Regelungen, Neuerungen in der Richtlinie 2013/59/EURATOM
  • gesundheitliche Gefährdungen
  • Umgang mit Radon
  • Messmethoden
  • bauliche Schutzmaßnahmen im Neubau
  • Schutzmaßnahmen in bestehenden Gebäuden

Teilnehmerkreis

Architekten und Bauingenieure, Planer, Mitarbeiter aus Bauträgergesellschaften, Bauüberwacher, Bauleiter und bauleitendes Personal, Bauunternehmen und Bauverwaltungen, die in Radongebieten bauen