Jun

22

Inhalte der Urkalkulation – Was Planer und Bauüberwacher darüber wissen müssen!

22.06.21   09:00 - 16:00 Uhr  Online M61

Zielstellung

Die Urkalkulation des Bauunternehmers legt die Einzelkosten der Teilleistungen (EKT) eines LVs und die darauf bezogenen Ansätze für BGK, AGK sowie WuG offen und ist in der Regel Bestandteil des Bauvertrages. Sie ist Beleg für vielfältigste Annahmen der kalkulierten Aufwands-, Leistungs-, Mengen-, Mittellohn- und Kostenansätze.

Die Inhalte der Kalkulation und deren Auswirkungen auf die Fortschreibung des Angebotspreises bei Vertragsänderungen werden oft insbesondere von Planern und Vertretern von Bauherren unterschätzt. Meist wird deren Bedeutung erst bei der Prüfung der Kalkulation von Nachtragsleistungen deutlich, etwa wenn die Urkalkulation als Basis für die Fortschreibung der Angebotspreise genutzt wird. Deshalb ist es wichtig, dass Planer und Bauüberwacher die Angaben in der Kalkulation richtig verstehen, interpretieren und werten können.

Diesem Anliegen widmet sich das Seminar. Die Teilnehmer sollen vertraut werden, mit den Begrifflichkeiten der Baukalkulation und verstehen, wie diese aufgebaut ist, wo welche Kalkulationsansätze zu finden sind und welche Leistungen sich wie abbilden. Nachträge auf Basis einer Urkalkulation sollten dann keine Überraschungen mehr bereithalten.

Inhalt

  • Begrifflichkeiten der Kalkulation
  • Bestandteile des Baupreises
  • Kalkulation von Lohn-, Geräten-, Material- und Stoffkosten
  • Kalkulationsverfahren
  • EFB-Preisblätter 221, 222 und 223
  • Detaillierungsgrad von Urkalkulationen
  • Bewertung der Urkalkulation

Grundkenntnisse der Kalkulation von Baupreisen werden vorausgesetzt.

Teilnehmerkreis

Architekten und Ingenieure, Bauüberwacher und Planer, die sich mit der Kalkulation sowie Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen und der Prüfung von Nachträgen beschäftigen