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Neue gesetzliche Vorgaben gem. StrlSchG für Arbeitgeber in Radonschutzvorsorgebieten – Auswirkungen auf die Gefährdungsbeurteilung

09.11.22   09:00 - 16:00 Uhr  DresdenT8

Zielstellung

Ziel ist es, dass die verantwortlichen Arbeitgeber oder deren Beauftragte (Arbeitsplatzverantwortliche) in den ab 01.01.2021 ausgewiesenen Radon-Vorsorgegebieten ihre zusätzlichen Pflichten und Verantwortungsbereiche im Sinne der Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern kennen. Diese ergeben sich aus dem StrSchG (Strahlenschutzgesetz) und sollen  im Sinne der obligatorischen Beurteilung der Arbeits- und Gesundheitsbedingungen (GBU) sowie der Maßnahmenhierarchie gemäß ArbSchG rechtssicher wahrgenommen werden können. 

Inhalt

  • Rechtliche Verbindlichkeiten (StrSchG, StrSchV, MBO, BO, BGB, ArbSchG)
  • Grenzwert vs. Referenzwert (ArbSchG und StrlSchG)
  • Einbeziehung der ionisierenden Strahlung Radon in die obligatorische Beurteilung der Arbeits- und Gesundheitsbedingungen (GBU nach ArbSchG)
  • nachzuweisende Maßnahmenhierarchie gem. StrlSchG und der Berufsgenossenschaften
  • beispielhafte Gefährdungsbeurteilung
  • beispielhafte Maßnahmenalternativen (u.a. an 1:1-Modellen), Kostenermittlung, Entscheidungsfindung

Teilnehmerkreis

Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Unternehmer, Arbeitgeber aller Branchen, Arbeitsplatzverantwortliche gem. StrlSchG